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Regionalwahlen in Frankreich am 6. und 13. Dezember 2015

Sie sind nur bedingt mit unseren Landtagswahlen zu vergleichen. – Wer mehr über die Machtbefugnisse der Regionalparlamente wissen will, kann sich im Netz schlau machen.

Wahlbeteiligung:

1. Wahlgang am 6. Dez. - Wahlbeteiligung knapp 41%,  – Das müßte zu denken geben.  Gibt es einen Unterschied Stadt/Land, Ballungsraum/flaches Land, Problemgebiete (Exoten)/ „heile Welt“, Arbeitslose in größerer Zahl / kaum bis keine Arbeitslosen, Gebiete mit völkischen und sprachlichen Minderheiten wie Bretagne, Korsika, Elsaß-Dt. Lothringen, hier Nord-Lothringen, das auf Frz. sinnigerweise „La Lorraine annexée“ = das abgetrennte/annektierte Lothringen heißt.

In der ersten Runde hatte die FN mit 27,7 Prozent ihr landesweit bestes Ergebnis erzielt; sie lag vor den Bürgerlich-Konservativen um Ex-Präsident Sarkozy (26,7), der einen jüdischen Hintergrund hat, und den regierenden Sozialisten von Präsident Hollande (23,1). In sechs von 17 Regionen lag die FN vorn. Die Sozialisten nahmen aussichtslose Kandidaten aus dem Rennen, um der FN den Weg an die Spitze zu verbauen; diese Rechnung ging auch auf.

Als Beispiel für die Vielzahl der Listen beim 1. Wahlgang am 6. Dez. nachfolgend die Regionen mit den drei FN-Hochburgen sowie der Großraum Paris, außer Paris-Stadt, die „Ile de France“ (= Frankreich-Insel). Daß sich Frankreich / France (west-) fränkischen Urspruchs ist, setze ich als bekannt voraus. Auch unsere Wendung „frank und frei“ hängt damit zusammen.

a) PACA (Provence-Alpes.Có`te d´Azur/Riviera): FN 40, 55%, LUD (Liste de l´union de la Droite) 26, 4%, LUG (liste de l´union de la Hauche) 16, 59%, EELV (Europe Ecologie-Les Verts + Gauche = EURO-Umwelt(ler), die Grünen + Linke) 6, 54%, Ecologistes (die „altgrüne“ Partei, die nur noch auf regionaler Ebene vorhanden ist und NICHT mit „Linken“ zusammenarbeiten will...) 4, 05%, „Debout la France“ („Aufbruch F... / Steh´ auf, Frankreich!)*** 1, 95%, Extrème Gauche 1, 48%, Extrème Droite 1, 12% - Hier war das ehemalige FN-Aushängeschild und jahrelanger Bürgermeister von Orange/Rhone, Jacques Bompard, der Listenführer – Divers Gauche (Verschiedene Linke) 0, 64%, Divers (ohne Zusatz), also „Einzelkämpfer“, 0, 61%. – Auf Grund des Wahlgesetzes (mindestens 10%) kamen nur drei Listen in die 2. Runde. Da die LUG auf Anweisung der Pariser PS-Zentrale ihre Liste zurückzog, kam es zum Zweikampf, den das Vereinige „republikanische“ Lager = die Systemparteien für sich entscheiden konnte. Siehe weiter unten (2. Runde).  --- *** Ein Ableger (seit 2014), eine Abspaltung der früheren Chirac-Partei RPR = Rassemblement pour la République (Sammlung für die Republik oder Republikanische Sammlung). Die RPR hat sich später mit der UDF (Union pour la Democratie franc,aise = Union für ....), der Partei von Giscard .... unter dem Namen UMP = Union pour un Mouvement popilaire; seit Mai 2015 trii man als „Les Républicains“ auf .

b) Nord-Pas-de-Calais-Picardie: FN 40, 64%, LUD 24, 96%, LUG 18, 12%, PC (Kommunisten) 5, 32%, EELV 4, 83%, „Debout...“ 2, 39%, Extré`me Gauche 1, 75%, Divers Droite 1, 36%, Divers 0, 64%. – Hier zogen die Linken (PS/LIG) ihre Liste ebenfalls zurück. Der Zweikampf wurde zu Gunsten der LUD entschieden, auch wenn die FN das Ergebnis auf 42% steigern konnte, Aber sie konnte wohl nicht alle „Rechtswähler“ (Debout..., Divers Droite) auf sich vereinen.

c) Elsaß-Champagne/Ardennen-Lothringen, frz. Abürzung ALCAL: FN 36 07%, LUD 25, 83%, LUG 16, 11%, EELV 6, 7%, Debout ... 4, 78%, „Regionalistes“ (im Elsaß vertreten durch „Unser Land“***) 4, 73%, Front de Gauche 3, 22%, Extré`me Gauche 1, 48%, Divers 1, 08%.  Drei Listen kamen in die 2. Runde, welche die „Bürgerlichen“ klar für sich entscheiden.

*** Wer mehr wissen will, gehe auf „unsri Heimet“ (blog unsri.heimet.eu – www.unsri-heimet...) Die Liste erhielt in Dt. Lothringen (Kreis/Département Mosel/Moselle 2, 16%,. – Da 5% für Vertreter(4 – 5) im Regionalparlament erforderlich sind, bleiben die „deutschbewußten“ Elsässer ohne Vertretung in der neuen Großregion. – Die „Bürgerlichen“ werden als „Jakobiner“ bezeichnet, was man bösartig mit „Französlinge“ übersetzen kann. im Oberelsaß (Kolmar, Mühlhausen) 12, 65%, im Unterelsaß (Straßburg gehört dazu) 10, 07%. Damit liegt die Gruppierung im Elsaß an 3. Stelle hinter der FN. – Der lesenswerte Kommentar von Bernard Wittmann ist leider nur auf Französisch abgefaßt; ansonsten ist die Heimseite zweisprachig

d) Ile-de-France (Großraum Paris außer Paris selbst): LUD 30, 51%, LUG 25, 19%, FN 18, 41%, EELV 8, 03%, Front de Gauche 6, 63%, Debout ... 6, 57%, Extré`me Gauche 1, 04%,  Divers ohne ... 0, 94%, Divers Droite 0, 76%, Divers Droite 0, 63%, 3 x Divers ohne ... mit 0, 40%, 0, 30% und 0, 23 % - also jede Menge „Einzelkämpfer“, natürlich geschlechtsneutral ... – Drei Listen bleiben beim 2. Wahlhang im Rennen; die „Bürgerlichen“ haben die Nase vorn. Da drei weitere Gruppierungen über 5% kommen, entsenden auch sie Vertreter ins Regionalparlament: EELV, Front de Gauche und Debout...

2. Wahlgang am 13. Dez. – Wahlbeteiligung um die 59%, auch nicht gerade umwerfend bei dieser „angeblichen Schicksalswahl“ für die frz. Demokratie.

2. Runde der Regionalwahlen in Frankreich – Warum eine zweite Runde? – Das französische Wahlsystem ist ein Mehrheitswahlsystem*** in zwei Durchgängen. Schafft es ein Kandidat, eine politische Gruppierung im 1. Wahlgang nicht, über 50% zu kommen, ist ein 2. Wahlgang erforderlich. Hier zählt dann die einfache Mehrheit. – Beim 2. Wahlgang bleiben nur die Listen im Rennen, die 10% geschafft haben. --- Die Entscheidung fällt durchweg in diesem 2. Wahlgang, wo dann die FN (nach wie vor, trotz gewisser Anpassungstendenzen) gegen den „Rest der Republik“, hier a) LUD (Liste Union de Droite = Vereinigte “Rechte“ , b) LUG (Liste Union de Gauche – Vereinigte Linke) steht. Zudem ziehen diese beiden Lager, je nach Erfordernis, oft aussichtslose Listen zurück. So geschehen in der Region „Nord-Pas de Calais-Picardie sowie in der Region „PACA“ (Provence-Alpes-Có`te d`´Azur/Riviera), was auch dieses Mal wieder geklappt hat.

Die Partei mit den meisten Stimmen erhält noch zusätzlich einen Bonus (!) von 25 Prozent; dies erinnert an Griechenland.... Die verbleibenden 75 Prozent werden wie bei unserer Verhältniswahl unter allen erfolgreichen Gruppierungen aufgeteilt. Die Regionalparlamente, die nicht die politische Macht wie bei uns die „Länder“ besitzen, haben 1757 Regionalräte; je nach Bevölkerung zwischen 40 bis über 200 -  und sind auf fünf Jahre gewählt.

*** In Britannien gibt es ebenfalls ein Mehrheitswahlrecht, aber nur in einem Wahlgang! – Es reicht die einfache (!) Mehrheit (wie beim 2. Wahlgang in Frankreich). Die Stimmen der anderen Kandidaten sind verloren!

In der Region „Nord-Pas-de-Calais-Picardie“ lag Marine Le Pen beim 1. Wahlgang mit 40,6 Prozent vorn. Nach dem Rückzug des sozialistischen Kandidaten unterlag die FN-Parteichefin mit fast 43 Prozent ihrem bürgerlich-konservativen Gegner, der auf 57% kam. Ihre Nichte Marion Maréchal-Le Pen (45, 22%), die in der Region „Provence-Alpes-Cote d´Azur“ (PACA) antrat, mußte sich dem konservativen Kandidaten und Bürgermeister von Nizza/Nice***  geschlagen geben, obwohl sie nach dem ersten Wahlgang mit 40, 55% ebenfalls vorn gelegen hatte. - *** Dort hatte die FN früher sogar einmal den Bürgermeister gestellt. – PACA war der Stammwahlkreis des FN-Gründers Jean-Marie Le Pen, den seine Tochter Marine dieses Jahr aus der Partei „entfernen ließ“ ...

Das Lager um Ex-Staatschef Sarkozy (LUD) konnte sieben der 13 Regionen gewinnen, die „Vereinigte Linke“ (LUG) 5.  – Die Region Korsika ging an sog. Regionalisten / korsische Nationalisten. – Die Überseeregionen wie La Reunion, Martinique, Guadeloupe und frz. Guyana, da ohne große Bedeutung für die Pariser Politik, lasse ich mal außen vor.

Kommentare / Überschriften in Agenturberichten und sonstigen Medien

 

Herbe Niederlage für die Front National? FN konnte keine Region gewinnen! - Erfolge gab es dagegen für das bürgerliche Lager um den früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy. --- Front National geht leer aus. Die Front National ist am Sonntag an den Urnen gescheitert.

In der Region „Nord-Pas-de-Calais-Picardie“ lag Marine Le Pen beim 1. Wahlgang mit 40,6 Prozent vorn. Nach dem Rückzug des sozialistischen Kandidaten unterlag die FN-Parteichefin mit fast 43 Prozent ihrem bürgerlich-konservativen Gegner, der auf 57% kam. - Ihre Nichte Marion Maréchal-Le Pen (45, 22%), die in der Mittelmeerregion „Provence-Alpes-Cote d´Azur“ (PACA) antrat, mußte sich dem konservativen Kandidaten und Bürgermeister von Nizza/Nice***  geschlagen geben, obwohl sie nach dem ersten Wahlgang mit 40, 55% ebenfalls vorn gelegen hatte. - *** Dort hatte die FN früher sogar einmal den Bürgermeister gestellt. – PACA war immer der Stammwahlkreis des FN-Gründers Jean-Marie Le Pen, den seine Tochter Marine dieses Jahr aus der Partei „entfernen ließ“.. – In diesen beiden Regionen hatte die Sozialisten ihre Kandidaten aus dem Rennen genommen, um den Weg für einen Erfolg der Bürgerlichen frei machen, was ja auch geklappt hat.

Auch im Gebiet „Elsaß-Champagne-Ardennes-Lothringen“ setzte sich die bürgerliche Rechte mit Richert (48,4%) durch, obwohl der sozialistische Kandidat dem Rückzugsbefehl der Pariser Parteizentrale keine Folge geleistet hatte. Der stellvertretende FN-Vorsitzende Philippot , angeblich ein Schwuler (?), kam auf 36,4 Prozent der Stimmen, der Sozialist Masseret auf 15,2 Prozent.

Die FN-Ergebnisse in den beiden Wahlgängen von Nord nach Süd – In Klammer das Ergebnis der 2. Runde. Weiterhin die Zahl der FN-Vertreter in den Regionalparlamenten. – Der Präsident einer Region kassiert 5512 € / Monat, ein Regionalabgeordneter (conseiller régional) 2661 € bei mindestens 3 Mio Einwohnern, 1520 € bei unter einer Mio Einwohner. – Quelle: Frz. Innenministerium/ Erlaß vom 19.7.2010 --- Es ist denkbar, daß ab 2016 mehr gezahlt wird.

Nord-Pas de Calais-Picardie (grenzt an Belgien, hier Wallonien): 40, 64% ( 42%); 54 von 170. – Sieger: LUD (l´Union de la Droite) = die Bürgerlich-Konservativen (57, 77%). --- Nur zwei Listen im 2. Wahlgang. – Diese Region ist neben der PACA-Region die 2. FN-Hochburg. An der Spitze der Liste stand die Parteichefin.

Normandie: 27, 9% (27, 5%); 21 von 102. – Sieger: wie zuvor (36, 43%)

Bretagne: 34, 9 (19, 2%); 12 von 53. – Sieger: LUD = Vereinigte Linke (51, 41%)

Elsaß-Champagne-Lothringen-Ardennen, auf Frz. auch „Le Grand Est“ (= der große Osten) genannt: 36, 7% (36, 1%); 46 von 169. – Sieger: LUD (48, 84%).  - Nachfolgend einige Ergebnisse für die drei Listen LUD, LUG und FN in Städten im Elsaß und in Lothringen. – Nebenbei! Auf der Autobahnstrecke Saarbrücken – Metz überquert man einen Fluß, der auf dem Schuld als „la Nied allemande“ bezeichnet wird. Und „Nied“ ist keinesfalls ein frz. Wort.

Elsaß / Straßburg: 67, 98% für LUD, 17, 76% für FN und 14, 26% für LUG; Mühlhausen: 56, 03% - 28, 16% und 15, 81%; Kolmar: 59, 13%, 28, 71% und 12, 16%; Schlettstadt: 56, 96%, 30, 01% und 13, 03%; Altkirch: 57, 01%, 30, 57% und 12, 42%; Hagenau: 59, 32%, 31, 92% und 8, 76%; Zabern: 64, 75%, 25, 56% und 9, 69%; Weißenburg (gegenüber dem Deutschen Weintor, Schweigen, am Ende der „Deutschen Weinstraße“, „geschaffen in der NS-Zeit“: 61, 73%, 28, 65% und 9, 62%.

Lothringen, frz. Sprachbebiet: Nancy (in fränkischer Zeit Nanzig): 54, 24%, 17, 89% und 18, 37%; Verdun: 46, 99%, 31, 09% und 21, 92%; Epinal: 55, 98%, 24, 45% und 19, 56%; Bar-le-Duc: 45, 76%, 28, 25% und 25, 96%. – „Dt..“-Lothringen (nördlicher Teil, angrenzend an Saarland und Luxemburg): Metz: 54, 24%, 27, 51% und 18, 26%; Diedenhofen (Thionville): 54, 92%, 26, 05% und 19, 04%; Saargemünd (Sarreguemines): 47, 96%, 36, 52% und 15, 52%; Forbach (Das „ch“ sprechen die Franzosen als „k“ aus): 42, 13%, 40, 55% und 17, 32% - Der Bürgermeister ist ein „Sozialist“ mit polnischen Wurzeln, der auch Abgeordneter der frz. Nationalversammlung ist und laut einem älteren Spiegel-Artikel im Elternhaus noch „Lothringer Platt“, also Mosel-/Saarfränisch, gesprochen haben soll; Freyming-Merlebach: 33, 69%, 48, 33% und 17, 98%. Anmerkung vom Verfasser: Im Grunde genommen ist es der „gleiche Menschenschlag“ wie im benachbarten Saarland. Doch hier, leider, gehen die politischen Uhren mehr als nur anders.

Champagne-Ardennen: Reims, die Stadt der Krönung der frz. Könige: 51, 14%, 29, 37& und 19, 50%; Epernay: 50, 61%, 32, 73% und 16, 67%; Chá`lons-en-Champagne: 48, 99%, 32, 62% und 18, 38%;  Charleville-Mézières/Ardennen:  48, 84%, 30, 03% und 21, 10%.

Ile de France (außer Paris): 30, 51% (14%); 40 von 158. – Sieger: wie zuvor (43, 8%).

Loire-Gebiet (Pays de la Loire): 33, 5% (19, 7%): 13 von 93. – Sieger: wie zuvor (42, 7%).

Zentrum/Loiretal (Centre / Val de Loire): 21, 35 (30%; 17 von 77. – Sieger: LUG (35, 43%).

Burgund / Freigrafschaft (...... - Franche Comté): 31, 5% (32, 4&; 24 von 100. – Sieger: wie zuvor (34, 68%).

Poitou-Charente-Aquitaine: 30, 4% (21,3%): 29 von 183. – Sieger: wie zuvor (44, 27%).

Auvergne-Rhone-Alpen: 31, 7% (22, 6%); 34 von 204. – Sieger: LUD (40, 61%).

Süden/Midi-Languedoc-Roussillon: 31, 9% (33, 9%); 40 von 158. – Sieger: wie zuvor (44, 8%)

„PACA“ (Provence- Alpen-Có`te d´Azur/Riviera): 40, 55% (45, 2%); 42 von 123. – Sieger: LUD (54, 78%). – Nur zwei Listen! – An der Spitze stand eine Enkelin von Jean-Marie le Pen.

Korsika: 10, 6% (9, 1%); 4 von 51. –  Sieger: „Femu a Corsica“ („Machen wir Korsika“ =Regionalisten / Nationalisten, die es seit 2010 gibt): 35, 3%; im 1. Wahlgang nur 17, 6%. – Die LUD kam auf 28, 5 (12 Abgeordnete), „Divers Gauche“ (= Verschiedene Linke) auf 27, 1% (= 11 Abgeordnete). --- Das Ergebnis für den Sieger reicht nicht für eine Mehrheit... Offen also, von wem „Femu a Corsica“ unterstützt wird.

 

 

Die FAZ wählt(e) eigene Parteibegriffe:  Die Linken (Parti socialiste) und die Bürgerlich-Konservativen (Les Républicains). --- Die frz. Bezeichnungen lauten l´Union de la Gauche = LUG) und l´Union de la Drote = LUD. --- Auf der Karte werden auch die korsischen Regionalisten / Nationalisten als „links“ bezeichnet. – In frz. Meldungen taucht auch ab und zu der Begriff „les Indépendantistes“ = die Unabhängigen auf, hier die Bewegung „Los von Franbkreich“.

 Anmerkung: Le Front National wird im Deutschen von durchweg allen Schreibern mit „der Front National“ übersetzt. Selbst wenn man nicht weiß, daß das Bezugswort „le parti“ = die Partei für den Artikel ausschalggebend ist,  müßte man mit „Die nationale Front“ übersetzen, denn „le front“ heißt auf Deutsch „die Front“. --- Die CDU, die SPD heißen Französische le CDU, le SPD, eben wegen des Bezugsworte „le parti“. --- Ähnlich verhält es sich mit Volkswagen, BMW usw. --- Im Französischen heißt es la Volkswagen, la BMW! Grund: Das Bezugswort ist „der Wagen“, der im Französischen weiblich ist: la voiture.

Quellen: u.a. 1) francetvinfo (www.francetvinfo//elections>/regionales/carte-regionale...), 2) linternaute.com (www.elections-regiinales.linternaute.com/resultats...)

 

Günter Deckert

- Fertig gestellt am 16.12.2015, 16 Uhr


 

 


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Günter Deckert – mit 32 Jahren einer der jüngsten Oberstudienräte (E / F) in Bad.-Württemberg / Opfer des Radikalenerlasses am 9. Nov. 1988 = | Existenzvernichtung --- Statt einer heutigen Pension von über 3500 € / Monat nur eine Kleinstrente von 930 €.