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Deckert-Brief 5-6/2014 ("Zwischenrufe")

 

EG/EU-Wahlergebnisse seit 1979

Hier: NPD, NPD/DVU – DVU/NPD, REP, AfD

1979 – keine Teilnahme.                                                                                       

1984*- NPD: 198.633 = 0,8%; * nur                Alt-brd.                                  

1989*- DVU/NPD: 441.921 = 1,6%, REP: 2.008.629 = 7, 1%; * nur Alt-brd.                                         

1994- NPD: 77.227 = 0,2%; REP: 1.387.070 = 3, 9%

1999- NPD: 107.662 = 0,4%, REP: 461.038 = 1,7%

2004- NPD: 241.173 = 0,9%, REP: 485.662 = 1,9%

2009- NPD: 111.695 = 0,4%, REP: 347.887 = 1,3%

2014- NPD: 300.815 = 1%, REP: 109.847 = 0,4%, AfD: 2.05.112 = 7%

REP bekommen keine Wahlkampfkosten, die es bei der EU-Wahl wie der BT-Wahl erst ab 0,5% gibt!

Ergebnisse vor 1979 - – Man wende sich ans Statist. Bundesamt in Wiesbaden: www.destatis.de.

-1994 Alt-BRD + „rudimentäre Strukturen in Mitteldeutschland und einer NPD mit über 2 Mio DM Schulden dank Mußgnug, Eigenfeld, Schützinger, Voigt, Apfel u. a.

-1996: Voigt wird in Abwesenheit von mir (Gefängnis in Bruchsal wegen § 130) mit Hilfe des Putsch-PV, der „Delegierten kraft Amtes“ ( PV-Mitglie-der) mit 8 Stimmen Vorsprung neuer Parteivorsitzender; die Parteibasis wollte ihn nicht als Voraitzenden!

-2004 – Erstarkung der Gesamtpartei dank der mitteldeutschen Verbände mit dem Höhepunkt Einzug in den Sächs. Landtag mit fast 10%; die SPD liag etwas über 11%!!! Dies war das Verdienst der Sachsen-Wähler!

***** Nachfolgend ein Vergleich des EU-Ergebnisse 2014 mit dem Ergebnis der BTW 2013, aus dem hervorgeht, daß die Wähler mehr nach „ihrem politischen Herzen“ statt pragmatisch/“vernünftig“ entschieden haben, da man die EU-Wahl als weniger bedeutend einstuft. Zudem ist die Wahlbeteiligung bei EU-Wahlen immer niedriger (2014: um die 47%, im EU-Osten noch viel geringer!), wodurch den Stimmen mehr prozentuales Gewicht zukommt. – Ergebnisse der EU-Wahl 2014 zu-

erst, die der BTW in Klammer. –

AfD: 2.065.112 = 7% (2.056987 = 4, 7%), FAMILIE: 202.871 = 0, 7% (7.449 = 0, 0%), FDP: 986.253 = 3, 4% (2.083.533 = 4, 8%), FREIE WÄHLER: 428.524 = 1, 5% (431.640 = 1%), NPD: 300.815 = 1% (560.826 = 1, 3%), ÖDP: 185.119 = 0, 6% (127.088 = 0, 3%), PRO NRW: 54.456 = 0, 2% (PRO D...: 73.854 = 0, 2%), REP: 111.695 = 0, 4% (91.193 = 0,2% ), Tierschutz: 366.303 = 1, 2% (140.360 = 0, 3%).

Ich gehe davon aus, daß jeder die Zahlen richtig deuten kann. --- Dennoch einige Anmerkungen. Die AfD gewinnt bei der EU-Wahl nur wenige Stimmen hinzu: nicht einmal 10.000 – wohl zu Lasten der FDP wie der NPD in Mitteldeutschland - erhält dafür aber 7%. Grund: die geringere Wahlbeteiligung! --- Die REP gewinnen etwas über 20.000 Stimmen hinzu. --- Die FA-MILIE macht einen gewaltigen Sprung nach vorn genauso wie die Tierschutzpartei. Auch die ÖDP legt zu: knapp 60.000 Stimmen. --- Die PRO-Bewegung mit Schwerpunkt in NRW schwächelt deutschlandweit weiterhin. – Neben der FDP, die gewaltig geschröpft wird, verliert auch die NPD bei dieser „nicht so wichtigen Wahl“ beachtlich viel! Von 560.826 = 1, 3% auf 300.815 = 1%; sie verliert also gut 260.000 Stimmen! Doch an wen? An die AfD? Meiner Meinung nach zu gut zwei Drittel. Ein möglicher Grund. Die AfD war in den Systemmedien besser vertreten, ihr wurde ein gutes Ergebnis vorausgesagt und sie wurde, obwohl sie weder konservativ noch rechts noch populistisch sein will, von den Systemmedien so (!) dargestellt, was ihr vor allem in Mitteldeutschland viele Stimmen zu Lasten der NPD eingebracht hat, denn bei der FDP, die auch jetzt noch hinter der NPD liegt, ausgenommen Gesamt-Berlin, ist nicht (mehr) viel zu holen. – Ich bin gespannt, wie die NPD mit U.V. das Ergebnis schönredet ... Insofern werden die Landtagswahlen am 31. Aug. in Sachsen sowie am 14. September in Brandenburg und Thüringen äußerst spannend. Es wird sich zeigen, wer sich glaubwürdiger als Anwalt der DEUTSCHEN Belange verkaufen kann. – Für mich ist klar: Die AfD ist eine Mogelpackung!!!

Meine Einschätzung von Ende Mai hat sich bestätigt. Der neue „Frontmann Henkel“ betont das ja immer wieder. Das erkennen auch mittlerweile die „nationalen, konservativen, rechten“ Klein-Medien, die immer mehr auf Abstand gehen.

Daß EU-weit in anderen Ländern EU- und EURO-Kritiker sowie ausge-sprochene Gegner besser abschneiden, hat einmal mit der geistigen Grundhaltung der dortigen Wähler zu tun, zum anderen auch mit den jeweiligen wirtschaftlichen Verhältnissen. Am besten schnitt die britische UKIP (Unabhängige Partei des Vereinigten Königreiches) ab – über 27% (die BNP verlor ihre 2 Sitze, da sie in keimen Wahlbezirk über 3% kam). Danach die frz. FN, die mit knapp 25% (bei 72 Sitzen) 6 Sitze mehr bekam, als ihr nach unserem Wahlrecht zustehen würde; zwei EU-ler sind bereits wieder abgesprungen ...

Welche Themen, neben Fußball, bewegen die Deutschen zur Zeit am meisten? Arbeitslosigkeit mit 22%, Integration (?) mit 17%, Alterssicherung/Rente mit 15%, Soziale Gerechtigkeit mit 10%, EURO-Krise (NUR?) 9% und Schule/Bildung ebenfalls mit 9%. So die Momentaufnahme (bundesweite Umfrage) in der MM-Gesamtaus-gabe vom 6. Juni, dem „Tag des Dankes“* („D-Day“ – Landung in der Normandie ). Die Momentaufnahme am 28. Juni zeigt folgendes Bild: Arbeitslosigkeit bei 22%, also unverändert, Integration/Ausländer (dieses Mal erwähnt) mit 16% wie auch Rente/Alters-sicherung. Schule/Bildung kommt auf 11%, Soziale Gerechtigkeit bleibt bei 10% und NEU das Thema Kosten/Preise mit 8%. Die AfD legt um einen Punkt auf 6% zu; die Sonstigen verharren bei 7%.

Die Befragten, da besonders „intelligent“, wollen keinen Zusammenhang zwischen Ausländern und Arbeitsmarkt erkennen. Und wer bei Ausländern/Integration ein Pro-blem sieht, wählt nur in geringem Maße „rechts“, bzw. echt national, sondern Mogelpackungen, die keine echte Änderung wollen...

* So der Tenor eines Kommentars in der Brauschweiger Zeitung!

 


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Günter Deckert – mit 32 Jahren einer der jüngsten Oberstudienräte (E / F) in Bad.-Württemberg / Opfer des Radikalenerlasses am 9. Nov. 1988 = | Existenzvernichtung --- Statt einer heutigen Pension von über 3500 € / Monat nur eine Kleinstrente von 930 €.