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 Strafanzeige/-antrag gegen Christian Wulf (23.01.2012)

 

Günter Deckert, Ex-OStRat für E + Frz.

Stadtrat 1966 – 1999, Kreisrat 1989 – 1999 / Ehrenbürger der US-Stadt Michigan City

Pf. 100 245

69442 Weinheim/B., den 23.1.2012


 

An

die zuständige StA über StA München mittels Fernbrief unter Nr. 089 – 55 97 41 31


 

Strafanzeige / - antrag

Aus allen (!) rechtlichen Gründen, insbesondere wegen Volksaufhetzung, Volksverdummung, Volksverhetzung, Verleumdung des Andenkens Verstorbener gegen


 

  • einen gewissen Christian Wulf, z. Z. noch Präsident der „brddr“ (von Parteiengnaden)

  • den / oder die Redenschreiber

  • den Presseverantwortlichen des Wulf

  • die Abschreiber und Weiterverbreiter der Wulf-Rede

  • Dieter Graumann, z. Z. Vors. des Zentralrates der Juden in „brddr“-Deutschland (Anschrift sicherlich bekannt) sowie alle mit der BILD-Veröffentlichung befaßten Mitarbeiter wegen Beihilfe; BILD-Anschrift bekannt.


 

Begründung / Sachdarstellung

W. hat am 20.d.M. im Doku-Zentrum „Haus Wannsee“ anläßlich des 70. Jahrestages der sog. Wannsee-Konferenz *** eine Rede / einen Vortrag gehalten, in der / dem er u.a. wie folgt ausführt:


 

Dieser Ort und der Name Wannsee ist zu namentlichen Symbol geworden für die bürokratisch organisierte Unterscheidung von vermeintlich lebenswertem und lebensunwertem Leben, für staatlich organisierte Vernichtung, für die geplante und behördlich systematisierte Tötung der Juden Europas.“ (Hervorhebung und Unterstreichung von mir).


 

Graumann hat sich in ähnlicher bis fast gleicher Weise in BILD vom 20.1.12 geäußert; der Text für BILD ist auch auf der Heimseite der Zentralrat-Juden unter www.zentralratjuden.de/de/article/3527.html?path=de/article zu finden.


 

W. ist weder Allgemein- noch Fachhistoriker. Ob er am Gymnasium einen Leistungskurs GESCGHICHTE belegt hatte, bezweifle ich. – Von Graumann ist nicht bekannt, ob er zu diesem Thema Sachkenntnisse hat.

Auch wenn daher feststehen dürfte, daß W. diese Rede nicht selbst verfaßt hat, sondern daß sie von oder mehreren „Geisterschreibern“ stammt, so hat er sich den Inhalt dennoch vorsätzlich zu eigen gemacht.


 

Daß die Ausführungen von Wulf & Co. nicht der geschichtlichen Wirklichkeit entsprechen können, ergibt sich aus nachfolgenden Quellen:


 

  1. Die vorurteilsfreie Kenntnisnahme des „Besprechungsprotokolls“ (der Wannsee-Konferenz) überzeugt davon, daß die Versammelten NICHTD beschlossen, was als gedanklicher (!) und befehlsmäßiger (!) Ausgangspunkt des Verbrechens gewertet werden könnte. Doch konnte die Geschichtswissenschaft das Bedürfnis nach konkreter geschichtlicher Vorstellung nicht befriedigen, ihre Vertreter vermochten zum falschen Geschichtsbild keine anschauliche Alternative zu bieten ...... Immerhin scheint es gelungen zu sein, den landläufigen Irrtum zumindest zu erschüttern. Indessen las man neuerdings in Presseveröffentlichungen abgewandelte Versionen, die von der Wahrheit nach wie vor einigermaßen entfernt sind. Si hieß es etwa, daß am 20. Januar 1942 am Wannsee ..... die Teilnehmer der „Wannsee-Konfrenz“ „koordinierende Maßnahmen zur Ermordung von über 11 Millionen Juden aus europäischen Ländern beschlossen“ hätten.

Quelle: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“, B 1-2/92 vom 3.1.1992, S. 18 --- (Unterstreichungen, Klammern usw. von mir.)

  1. Weitere Kronzeugen von wissenschaftlichem Rang und in der „brddr“ als solche geachtet: a) Eberhard Jäckel, ehemals Professor an der UNI Stuttgart, in Jäckel/J. Rohwer „Der Mord an den Juden im Zweiten Weltkrieg, DVA München 1985, S. 67, b) Der israelisch-jüdische Holo...-Papst Yehuda Bauer nennt in „The Canadian Jewish News“ (Kanadisch-Jüdische Nachrichten) vom 30. Januar 1992 die brddr-deutsche-Deutung von Wulf & Co. „silly“, also albern, dümmlich. C) In das gleiche Horn stößt der frz. Holo....-Forscher, der auch für die jüdische Klarsfeld-Stiftung New York und Paris, gearbeitet in seinem Buch „Les crématoires d´Auschwitz“, CNRS Editions, Paris 1993; deutsch bei Piper, München.

  2. WAS für die W.-Sachaussagen gilt, gilt selbstverständlich auch für die von Graumann.


 

Auch von einem brddr-deutschen Präsidenten der Neuzeit wie von seinen Zuarbeitern kann erwartete werden, daß sie sicherte geschichtliche Tatsachen bemühen und versuchen, auf allen Ebenen Schaden vom eigenen Volk abzuwenden. W. ist mittlerweile der Letzte, der mit dem moralisierenden Zeigefinger durch deutsche Lande ziehen sollte ..... – Was den Israel-Freund Graumann betrifft, so denke er Tag und Nacht an die jetzige (!) Lage der Palästina-Araber...


 

Günter Deckert


 

*** Den Text der W...-Rede setze ich als bekannt voraus! - Dem Mannheimer Morgen mit all seinen Nebenausgaben war diese Wulf-Rede vom 21.1.12 auf S. 3 (!) aus einer dpa-Meldung nur knappe 26 Zeilen wert. Das sagt schon alles über den „Stellenwert“ der Wulfschen Rede und das bei einer sog. System-Zeitung ....


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Günter Deckert – mit 32 Jahren einer der jüngsten Oberstudienräte (E / F) in Bad.-Württemberg / Opfer des Radikalenerlasses am 9. Nov. 1988 = | Existenzvernichtung --- Statt einer heutigen Pension von über 3500 € / Monat nur eine Kleinstrente von 930 €.