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 18. Januar 1871 – Gründung des Zweiten Reiches der Deutschen

Anmerkungen von Günter Deckert

 

18. Januar: Wohlstandskrise! Arbeitsplatz- und Umweltgefährdung! Bedrohung unserer Sicherheit! Bauch-, Geldsack- und Profitdenken! Also ein Tag wie jeder andere! Oder ...?

Am 18. Januar jährt sich der Tag, an dem Otto von Bismarck die Teil-Einigung  des deutschen Volkes gelang. Zwar konnte er nur die kleindeutsche Lösung (ohne die Deutschen in Österreich-Ungarn) erreichen, dennoch war damit die Jahrhunderte lange Sehnsucht der Deutschen zu einem Großteil erfüllt. Nach Jahrhunderten der Zersplitterung und Hilflosigkeit gegenüber den Vormachtansprüchen der Nachbarstaaten schuf Bismarck ein DEUTSCHES REICH als stabilisierenden Faktor in der Mitte Europas.

DAMALS

Schuf Bismarck im Einklang mit dem Willen des Volkes das DEUTSCHE REICH!

HEUTE

schreiben die Bonner Kartellparteien die Teilung Deutschlands fest und handeln als Erfüllungsgehilfen der Imperialisten in Ost und West.

DAMALS

überwand Bismarck das deutsche Kleinstaatendenken und schuf auf der Grundlage nationaler Solidarität die seinerzeit vorbildlichste Sozialgesetzgebung der Welt, die auch heute noch Vorbild ist.

HEUTE

Werden unsere mitteldeutschen Landsleute der grundlegenden Menschenrechte beraubt, durch ein raumfremdes System ausgebeutet und uns mit Gewalt entfremdet. – Bei uns wachsen Arbeitslosigkeit, die Verunsicherung in vielen Bereichen und die Bevormundung durch ein unmoralisches und größtenteils gewissenloses Funktionariat nimmt zu.

DAMALS

Sicherte Bismarcks Reichsgründung einen fast 50jährigen Frieden.

HEUTE

Findet ein Wett- und Wahnsinnsrüsten der Großen statt. Man taumelt von Krieg zu Krieg, von einer Krise in die andere, obwohl doch seit 1945 angeblich der „ewige Frieden“ ausgebrochen sein soll: Vietnam, Angola, Nord-Irland, der Nahe Osten ... sagen mehr als viele Worte. –Die Großen fischen dabei im Trüben!

Das Werk Bismarcks – sein Verdienst um die Teileinigung des deutschen Volkes als auch seine Sozial- und Friedenspolitik – bedeutet für die nationaldemokratische Idee nicht nur ein Kapitel geschichtlicher Vergangenheit, das es objektiv darzustellen gilt, sondern immerwährender Ansporn zum Einsatz für die Neuvereinigung Deutschlands auf der Grundlage nationaler Solidarität und sozialer Gerechtigkeit im Rahmen einer europäischen Schutz- und Trutzgemeinschaft freier und unabhängiger Völker.“

Text a) der Rückseite eines A5-Flugblattes zur Reichsgründung (Auflage 100.000), gekoppelt mit einem A1-Plakat, Aufklebern und Anstecker mit der gleichen Losung wie die Vorderseite, nämlich

 REICHSGRÜNUNG

Am 18.1.1871                          durch Bismarck

Brandenburger Tor mit Adler

DEUTSCHLAND

IST GRÖßER ALS DIE

BUNDESREPUBLIK

 

Text b) DER Rückseite

„......... UND DAMIT EINE Jahrhundertlange Sehnsicht der Deutschen zu erfüllen. Diese „kleindeutsche Lösung“ ist noch immer größer als „Bonn“ oder gar „KZ-Pankow“ oder beide zusammen!

18 Januar! Heute ohne Aussagekraft und Bedeutung für uns? Ein unwichtiges Geschichtsdatum, mit dem man sich am besten nicht belastet! Mit dem man vor allem die junge Generation nicht verunsichern will! Ein Datum, das auf den Scheiterhaufen nationaler Träumerei gehört!

DEUTSCHE EINHEIT = Rückfall in nationalistisches und chauvinistisches Denken?

DEUTSCHE EINHEIT = Typisches Kennzeichen eines reaktionären Rechtsradikalismus?

DEUTSCHE EINHEIT = Anti-demokratisches Denken = Faschismus?

DEUTSCHE EINHEIT = ...... elementar-demokratisches Grund und Menschenrecht!

 

  1. „Aus dem Vorspruch (Präambel des Grundgesetzes) ist für alle politischen Organe der Bundesrepublik Deutschland die Rechtspflicht abzuleiten die Einheit Deutschlands mit allen Mitteln anzustreben. Nach der negativen Seite hin bedeutet das Wiedervereinigungsgebot (1), daß die staatlichen Organe alle Maßnahmen zu unterlassen haben, die eine Wiedervereinigung rechtlich hindern oder faktisch unmöglich machen. Das aber führt zu der Folgerung, daß die Maßnahmen der politischen Organe auch darauf geprüft werden können, ob sie mit dem Wiedervereinigungsgebot vereinbar sind.“ (BVerfG Karlsruhe, KPD-Urteil 1956) --- (1) Das betraf die Grenzen von 1937!
  2. Gaus*: „Wenn es richtig ist, daß die Selbstbestimmung für Deutschland nur mit kriegerischen Machtmitteln durchgesetzt werden kann, ..., haben wir dann nicht das Recht und auch die Pflicht, über das Verlangen jener, für die die Selbstbestimmung sein soll, hinwegzusehen? – Wehner**: „Nein, das Recht hätten wir nicht. Wir wären Strolche. Es sind zwei völlig verschiedene Fragen, ob ich ein Recht durchsetzen kann oder ob ich das Recht, das nicht durchsetzbar ist, wachhalte. Wenn es nicht geht, dann geht es eben mehr oder weniger lange nicht; dann bleibt die Frage zwischen Staaten und Mächten offen so langem bis sie einmal lösbar sein wird. Aber mit der Preisgabe eines Rechts versündigten wir uns am Nächsten und würden uns selbst schwer schaden.“ (rororo 942/1960) --- *Sozi-Journalist, ** Herbert Wehner (KPD/SPD), langjähriger Fraktionsvorsitzender der SPD im „Bundestag“ zu Bonn

 

 

„Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheit, deren geographische Verbreitung sich leider auf Deutschland beschränkt.“

       Otto von Bismarck 1863 im Preußischen Landtag –

       Punkt 3 in der 2. Fassung

 

Bismarck (1. April 1815 – 30.7.1898) und das Zweite Reich der Deutschen

- eine Literaturauswahl von Günter Deckert  2010/2014 –

 

Max Stoll: Bismarcks Reden – eine Auswahl ---112 S., Broschur, München 1925

Ludwig Ziehen: Bismarck - Geleitbuch zum Film (mit 24 Bildern nach den Originalaufnahmen aus dem Film), Berlin 1926

Bismarck:; Gedanken und Erinnerungen - 751 S. (Alle in einem Band), fester Einband, Stuttgart und Berlin 1928

Albrecht Graf zu Stolberg-Wernigerode: Worte Bismarcks – 295 S., fester Einband, Berlin 1932

Arthur Ehrhards: Der Junker und der Deutsche Traum – Die Wiedergründung des Reiches durch Otto von Bismarck --- 165 S., einige Abb. s/w., Leoni am See 1959

Heinz von Arndt: Bismarck – Mensch und Staatsmann ---58 S., Broschur, Vaterstetten/Obb. 1965

Moritz Busch: Bismarcks große Tage – Ein Chronist erlebt die Reichsgründung --- 296 S., einige Abb. s/w. fester Einband, Leoni am See 1970

Fritz Stüber: Das Zweite Deutsche Kaiserreich: 95 S., Broschur, Nr. 37 der Eckartschriften, Wien 1970

Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe: Wir lassen nicht vom Deutschen Reich – Rede anläßlich der Reichsgründungsfeier der Deutschen Division*** e.V. am 18. Januar 1971 in Hamburg ---31 S., Broschur, Witten/Ruhr 1971 --- *** 225. Infanterie-Division der Wehrmacht

Hans-Heinrich Welchert, Hrsg.: Bismarck: Über die Natur „Mit einem Geleitwort von Ann Mari Fürstin von Bismarck“ ---124 S., Ullstein-TB 34003, Frankfurt/M. 1979

Bismarck: Gedanken und Erinnerungen.(in einem Band) – Mit einem Vorwort von Lothar Gall ---633 S., Berlin 1990

Franz Herre: Bismarck – Der preußische Deutsche --- 491 S., einige wenige Abb. s/w., Köln 1991

Friedemann Bedürftig: Bismarck – 237 S., fester Einband, München 1998

Mario Kandil: Bismarck – Der Aufstieg 1848 – 1871 --- 256 S., fester Einband, mehrere Abb. s/w. und farbig, Tübingen 2014

NS. Einige Hervorhebungen durch mich. ---- WANN könnte der Flugi-Text verfaßt worden sein und von wem?

 --- Die ersten fünf richtigen Antworten bekommen, bei genauer Wohnschriftabgabe, a) eine Spruchpostkarte mit dem Motiv der Vorderseite, b) eine Ablichtung des Flugis, ) Spruchpostkarte mit dem Bismarck-Zitat. --- Bitte Freiumschlag mit Sondermarke (62 €-Pfennige) an Pf. 100 245 (AK „D ist größer ....), (D) 69442 Weinheim/B.

 


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Günter Deckert – mit 32 Jahren einer der jüngsten Oberstudienräte (E / F) in Bad.-Württemberg / Opfer des Radikalenerlasses am 9. Nov. 1988 = | Existenzvernichtung --- Statt einer heutigen Pension von über 3500 € / Monat nur eine Kleinstrente von 930 €.